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Steuerjahr 2026
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Rechnen Sie einen österreichischen Stundenlohn 2026 in Monatsbrutto, Monatsnetto und Netto pro Stunde um.

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Häufige Fragen

Stunden pro Woche mal 52 Wochen, geteilt durch 12 Monate. Eine 38,5-Stunden-Woche sind also rund 166,8 Stunden im Monat.

Stundenlohn in Österreich verstehen

Vom Stundenlohn zum echten Jahresbetrag — bei 14 Gehältern statt 12

Warum können Sie den Stundenlohn nicht einfach mit 12 Monaten multiplizieren?

Weil Bezüge in Österreich meist 14-mal im Jahr kommen. Ihr Kollektivvertrag gibt Ihnen normalerweise Urlaubszuschuss und Weihnachtsgeld zusätzlich zu den zwölf Monatsgehältern. Wenn Sie den Stundenlohn nur in ein Monatsgehalt umrechnen, unterschätzen Sie Ihr Jahresbrutto um etwa 16,7 %. Ehrlich gerechnet: Stundenlohn × Stunden pro Monat × 14 / 12 für einen Monatsdurchschnitt, oder × 14 für das Jahr.

Mit wie vielen Stunden sollen Sie rechnen?

Nehmen Sie die Normalarbeitszeit aus Ihrem eigenen Kollektivvertrag oder Dienstvertrag, denn sie unterscheidet sich in Österreich je nach Branche. Gehen Sie nicht von einer runden Zahl aus. Mit Ihrer Wochenstundenzahl rechnen Sie dann die Wochen hoch, für die Sie tatsächlich bezahlt werden — bezahlter Urlaub und Feiertage zählen mit, weil sie ebenfalls bezahlt werden.

Wie viel Sozialversicherung geht vom Stundenlohn ab?

Wie bei jedem Dienstnehmer: 18,07 % vom Monatsbrutto, bestehend aus 3,87 % Kranken-, 10,25 % Pensions- und 2,95 % Arbeitslosenversicherung, 0,50 % Wohnbauförderungsbeitrag und 0,50 % Arbeiterkammerumlage. In Wien sind es 18,32 %. Beim 13. und 14. Gehalt sinkt der Satz auf 17,07 %, weil Wohnbauförderungsbeitrag und Arbeiterkammerumlage dort nicht anfallen.

Warum springt Ihr Abzugssatz, wenn Sie mehr Stunden arbeiten?

Weil die Arbeitslosenversicherung des Dienstnehmers gestaffelt ist. Sie beträgt 0 % bei einer monatlichen Beitragsgrundlage bis 2.225 €, 1 % über 2.225 € bis 2.427 €, 2 % über 2.427 € bis 2.630 € und die vollen 2,95 % über 2.630 €. Ihr Gesamtsatz steigt damit in Stufen von 15,12 % auf 16,12 %, 17,12 % und 18,07 %. Zusatzstunden, die Sie knapp über eine dieser Grenzen heben, bringen netto überraschend wenig.

Was gilt als geringfügige Beschäftigung?

Ein Monatsbrutto von höchstens 551,10 € für 2026. Dieser Betrag ist gegenüber 2025 unverändert, weil die Aufwertung ausgesetzt wurde. Darunter sind Sie nur unfallversichert und nicht voll sozialversichert. Davon getrennt: Übersteigt die Summe der Entgelte der geringfügig Beschäftigten eines Dienstgebers im Monat 826,65 €, schuldet der Dienstgeber dafür die Dienstgeberabgabe.

Wie werden Überstunden besteuert?

Die Grundstunden der Überstunden werden wie laufender Bezug besteuert. Der Zuschlagsteil wird günstiger behandelt: Die Zuschläge für die ersten zehn Überstunden im Monat sind bis 120 € monatlich steuerfrei, solange sie 50 % des Grundlohns nicht übersteigen. Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulagen sowie Sonntags-, Feiertags- und Nachtzuschläge sind bis zu getrennten 400 € im Monat steuerfrei. Sozialversicherung fällt auf alle diese Beträge trotzdem an.

Soll jemand mit Stundenlohn eine Steuererklärung abgeben?

Fast immer ja, wenn Ihr Verdienst gering ist oder die Stunden schwanken. In der Arbeitnehmerveranlagung kommt der Zuschlag zum Verkehrsabsetzbetrag — bis zu 804 € bei einem Einkommen von höchstens 19.761 €, auslaufend auf null bis 30.259 €. Dort wird auch die Negativsteuer abgerechnet: 55 % Ihrer Beiträge zurück, höchstens 496 € oder 750 € mit Pendlerpauschale, plus die 804 € obendrauf.

Bundesfinanzministerium: Basierend auf den für das Kalenderjahr 2026 geltenden österreichischen Sätzen und Grenzbeträgen. Normalarbeitszeit, Überstundenregeln und 13./14. Gehalt richten sich nach Ihrem eigenen Kollektivvertrag. Für eine persönliche Beratung wenden Sie sich an Ihre Arbeiterkammer.

Quellen und Nachweise
2026

Dieser Rechner verwendet die offiziellen Sätze und Grenzbeträge von:

Zuletzt geprüft: 11. Oktober 2026 · Steuerjahr 2026. Die Ergebnisse sind Richtwerte — für eine persönliche Beratung wenden Sie sich an eine Steuerberaterin oder an Ihre Arbeiterkammer.

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BMF-konform: Dieser Rechner liefert Schätzungen auf Grundlage der aktuellen österreichischen Steuersätze und Beitragsgrundlagen für 2026. Er stellt keine professionelle steuerliche, finanzielle oder rechtliche Beratung dar. Ihre tatsächliche Steuerlast kann je nach persönlicher Situation abweichen. Wenden Sie sich bei finanziellen Entscheidungen immer an eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater. Nutzungsbedingungen lesen

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