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Steuerjahr 2026
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Rechnen Sie die österreichische Umsatzsteuer auf einen Nettobetrag auf oder aus einem Bruttobetrag heraus, mit 20 %, 13 % oder 10 %.

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Häufige Fragen

20 % ist der Normalsatz. 10 % gilt zum Beispiel für Lebensmittel, Miete, Bücher, Zeitungen und den Personenverkehr. 13 % gilt zum Beispiel für Pflanzen, lebende Tiere, Wein ab Hof und Kultur- oder Sportveranstaltungen.

Die österreichische Umsatzsteuer verstehen

Wie Netto und Brutto zusammenhängen, was Vorsteuer ist und wie die Meldungen funktionieren

Wie kommen Sie vom Nettopreis zum Bruttopreis?

Sie schlagen die Umsatzsteuer auf den Nettobetrag auf. Umgekehrt dürfen Sie nicht einfach denselben Prozentsatz abziehen — Sie müssen dividieren. Bei einem Satz r ist das Netto das Brutto geteilt durch (1 + r), und die Umsatzsteuer ist das Brutto minus dieses Netto. Diese beiden Rechenwege zu verwechseln ist der häufigste Fehler beim Fakturieren, und die Umsatzsteuer fällt dabei immer zu niedrig aus. Österreich hat einen Normalsteuersatz und ermäßigte Sätze für bestimmte Lieferungen und Leistungen; die aktuellen Prozentsätze veröffentlicht das Bundesministerium für Finanzen — nehmen Sie sie von dort und tragen Sie sie in den Rechner ein, statt aus dem Gedächtnis zu rechnen.

Was ist die Vorsteuer und warum ist sie so wichtig?

Die Vorsteuer ist die Umsatzsteuer, die andere Unternehmen Ihnen für Ihre Einkäufe verrechnet haben. Sind Sie zur Umsatzsteuer erfasst, können Sie sie in der Regel von der Umsatzsteuer auf Ihre Verkäufe abziehen und nur die Differenz zahlen. Darum ist die Umsatzsteuer für ein Unternehmen normalerweise ein Liquiditätsthema und keine Kostenposition — getragen wird sie vom Endverbraucher. Für den Abzug brauchen Sie eine ordnungsgemäße Rechnung mit allen Pflichtangaben, weshalb die Rechnungsformalitäten ernst genommen werden.

Wie melden und zahlen Sie die Umsatzsteuer?

Über die Umsatzsteuervoranmeldung (UVA), elektronisch über FinanzOnline, je nach Umsatz monatlich oder vierteljährlich. Die Zahlung ist mit der Meldung fällig. Nach Jahresende geben Sie zusätzlich eine Umsatzsteuerjahreserklärung ab, die die Voranmeldungen abschließt. Übersteigt Ihre Vorsteuer die verrechnete Umsatzsteuer, ergibt die Meldung eine Gutschrift statt einer Zahlung.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Sie erlaubt einem Unternehmen unter einer Umsatzgrenze, die Umsatzsteuer gar nicht in Rechnung zu stellen. Der Preis dafür: Sie dürfen dann keine Vorsteuer abziehen. Für Dienstleister mit wenig Einkauf passt das deutlich besser als für Betriebe, die viel Ware oder Ausstattung kaufen. Sie können bewusst auf die Befreiung verzichten, wenn der Vorsteuerabzug für Sie mehr wert ist. Die Umsatzgrenze steht im Umsatzsteuergesetz und wurde in den letzten Jahren geändert — prüfen Sie den aktuellen Wert beim BMF oder bei der Wirtschaftskammer, bevor Sie sich darauf verlassen.

Was gilt beim Verkauf an ein Unternehmen in einem anderen EU-Land?

In der Regel fakturieren Sie ohne österreichische Umsatzsteuer, und der Kunde versteuert den Umsatz in seinem eigenen Land. Dafür brauchen Sie dessen gültige UID-Nummer, müssen den Übergang der Steuerschuld auf der Rechnung anführen und den Umsatz melden. Prüfen Sie die UID-Nummer vor der Rechnungslegung — stellt sie sich als ungültig heraus, kann die Umsatzsteuer am Ende bei Ihnen hängen bleiben.

Was ist Reverse Charge einfach gesagt?

Es bedeutet, dass der Leistungsempfänger und nicht der Leistende die Umsatzsteuer an das Finanzamt schuldet. Die Rechnung geht ohne Umsatzsteuer hinaus und enthält einen Hinweis auf den Übergang der Steuerschuld. Das gilt für eine Reihe grenzüberschreitender Leistungen und für bestimmte Inlandsbranchen, am bekanntesten für Bauleistungen. Erhalten Sie so eine Rechnung, melden Sie die Umsatzsteuer selbst und ziehen bei Berechtigung denselben Betrag als Vorsteuer ab — beides hebt sich dann oft auf.

Welche Umsatzsteuerfehler kosten am meisten?

Vier kommen immer wieder: beim Herausrechnen aus dem Brutto abziehen statt dividieren; einen ermäßigten Satz auf etwas anwenden, das ihn nicht bekommt; Vorsteuer aus einer Rechnung ziehen, auf der eine Pflichtangabe fehlt; und die UVA zu spät abgeben, was Zinsen und Zuschläge auslöst. Ein Umsatzsteuerrechner hilft beim Rechnen — die Entscheidung über den Satz und die Rechnungsformalitäten brauchen weiterhin die aktuelle Information des BMF oder eine Steuerberaterin.

Bundesfinanzministerium: Die österreichischen Umsatzsteuersätze, die Umsatzgrenze für Kleinunternehmer und die Rechnungsmerkmale stehen im Umsatzsteuergesetz 1994 und werden vom Bundesministerium für Finanzen veröffentlicht. Diese Seite erklärt nur die Mechanik und nennt bewusst keinen Satz — nehmen Sie die aktuellen Prozentsätze vom BMF. Für eine persönliche Beratung wenden Sie sich an eine Steuerberaterin.

Quellen und Nachweise
2026

Dieser Rechner verwendet die offiziellen Sätze und Grenzbeträge von:

Zuletzt geprüft: 11. Oktober 2026 · Steuerjahr 2026. Die Ergebnisse sind Richtwerte — für eine persönliche Beratung wenden Sie sich an eine Steuerberaterin oder an Ihre Arbeiterkammer.

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BMF-konform: Dieser Rechner liefert Schätzungen auf Grundlage der aktuellen österreichischen Steuersätze und Beitragsgrundlagen für 2026. Er stellt keine professionelle steuerliche, finanzielle oder rechtliche Beratung dar. Ihre tatsächliche Steuerlast kann je nach persönlicher Situation abweichen. Wenden Sie sich bei finanziellen Entscheidungen immer an eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater. Nutzungsbedingungen lesen

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