Herstellungskosten
77.000,00 €
Verfügbare Waren
95.000,00 €
Was sind Herstellungskosten der verkauften Waren (COGS)?
Herstellungskosten der verkauften Waren umfassen die direkten Kosten der Produktion verkaufter Güter. Dazu gehören Rohmaterialien, Fertigungslöhne und Fertigungsgemeinkosten. In der deutschen Rechnungslegung nach HGB sind die Herstellungskosten ein zentraler Bestandteil der Gewinn- und Verlustrechnung und beeinflussen direkt den Rohertrag.
Wie berechne ich die Herstellungskosten für ein deutsches Unternehmen?
Die Formel lautet: Anfangsbestand + Einkäufe + Fertigungslöhne + Fertigungsgemeinkosten - Endbestand = Herstellungskosten. Nach HGB (Handelsgesetzbuch) müssen produzierende Unternehmen die Vollkostenrechnung anwenden, d.h. alle produktionsbezogenen Gemeinkosten in die Herstellungskosten einbeziehen. Dies unterscheidet sich von der intern verwendeten Teilkostenrechnung.
Was ist der Unterschied zwischen Herstellungskosten und Betriebskosten?
Herstellungskosten umfassen nur direkte Produktionskosten — Material, Löhne und Fertigungsgemeinkosten. Betriebskosten decken indirekte Kosten wie Miete, Verwaltungsgehälter, Marketing und Nebenkosten ab. In der deutschen GuV werden diese getrennt ausgewiesen: Herstellungskosten reduzieren den Umsatz zum Rohertrag, während Betriebskosten ihn weiter zum Betriebsergebnis reduzieren.
Hinweis: Diese Berechnungen sind Schätzungen basierend auf den deutschen Steuerregeln 2025 und stellen keine professionelle Steuerberatung dar. Konsultieren Sie einen Steuerberater für Ihre individuelle Situation.
Disclaimer: Dieser Rechner liefert Schätzungen auf Grundlage der aktuellen Steuersätze und Freibeträge für das Steuerjahr 2025. Er stellt keine professionelle steuerliche, finanzielle oder rechtliche Beratung dar. Ihre tatsächliche Steuerlast kann je nach individueller Situation abweichen. Wenden Sie sich stets an einen qualifizierten Steuerberater, bevor Sie finanzielle Entscheidungen treffen. Nutzungsbedingungen lesen